Zufälligkeiten, Bundesgartenschau Gera, 2007


KaB-2004


 
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Bundesgartenschau Gera/Ronneburg 2007
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Bundesgartenschau Gera/Ronneburg 2007
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„Zufälligkeiten“, Entwurf zum künstlerischer Ideenwettbewerb „Den Park in die Stadt holen“ für die Bundesgartenschau Gera/ Ronneburg 2007 (1. Preis)


Idee/ Konzept:

12 Schilder stehen entlang der Verbindung von Bundesgartenschaugelände und der Innenstadt Geras, der „park-stadt/stadt-park-Achse". Mit weißer Schrift auf grünem Grund und einheitlichem Format erscheinen sie wie gewöhnliche Hinweis- oder Verkehrsschilder. Die Schilder dienen - in regelmäßigem Abstand an der Neuen Straße bzw. der Fußwegeverbindung zum Elsterforum/ Museumsplatz angebracht - den Besuchern zur Orientierung auf ihrem Weg vom Park in die Stadt. Die Schilder sind gut sichtbar in ca. 2,50 m Höhe über den Gehwegen an Mastleuchten befestigt und beidseitig zu lesen. In besonderen Fällen werden die Schilder mit Rohrrahmen und eigenem Standrohr aufgestellt. Die endgültige Festlegung der Standorte für die Schilder erfolgt nach Realisierung des Gestaltungskonzeptes der „park-stadt/stadt-park-Achse" unter Einbindung der Anlieger und der beteiligten Fachbehörden.

Die 12 Texte auf den Schildern kommentieren die Orte Innenstadt und dem zukünftigen Parkgelände. Die einzelne Sätze der "Zufälligkeiten" sind Christian Cay Lorenz Hirschfelds "Theorie der Gartenkunst entnommen. Die Texte beschreiben die "verschiedenen Charakteren der Landschaft und ihren Wirkungen". Sie erinnern an die Schönheit der Natur und die Besonderheit natürlicher Phänomene . Der Leser wird aufgefordert seine Wahrnehmung zu schärfen und seine Aufmerksamkeit auf die jeweilige  Umgebung lenken.

12 Postkarten dokumentieren die Standorte der Schilder und die jeweiligen Texte. Die Schilder sollen nach der Aufstellung an den jeweiligen Standorten fotografiert werden. Die so entstehende Serie aus 12 Postkarten hält den aktuellen Zustand des jeweiligen Abschnitts der „park-stadt/stadt-park-Achse" fest. Die Rückseite der Postkarte trägt den Text, der jeweils dem Standort zugeordneten “Zufälligkeit”.

Die Postkarten werden mit 12 verkleinerten Kopien der Schilder in einer “Kunst-Kiste” zusammengefasst. Die “Kunst-Kiste” kann an den Verkaufstellen der Bundesgartenschau käuflich erworben werden. So bietet sich den Besuchern die Möglichkeit die Schilder nach eigenen Wünschen an andere Orte in der Stadt oder der Park zu tragen und mit diesen Orten in Beziehung zu setzen. Die Bundesgartenschau- Besucher werden so zu Akteuren und bestimmen Zeit und Ort der “Beschilderung”. Schließlich erinnern die Postkarten an die besuchten Orte im Park und in der Stadt. So entstehen auch zu Hause oder im eigenen Garten immer wieder neue "Zufälligkeiten”-

Ausführung:

Schilder - 12 Text-Motive, Format 60 x 42 cm, 2 mm Aluminium, Siebdruck, 4-farbig, weiße Schrift (Helvetica) auf grünem Grund. Auflage je 2 Stück.

Postkarten - 12 Bildmotive, Format 15 x 10,5 cm, 4/1- farbig, 1. Auflage je 5.000 Stück.

„Kunst-Kiste“: Schilder - 12 Text-Motive , Format 15 x 10,5 cm, 0,5 mm Aluminium, Siebdruck, 4-farbig, weiße Schrift (Helvetica) auf grünem Grund mit 12 Postkarten (wie oben), limitierte Auflage: 1.000 Stück, in einer Schachtel mit Texteinlage.


Auftraggeber: Stadtverwaltung Gera, Kulturdirektion
Aluminium 40 x 60 cm, Stahlblech 10x 15 cm
Kosten: 45.000 €
Wettbewerbsentwurf 2004 - realisiert 2007

© Klaus Bortoluzzi und Denise S. Puri


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